Archiv der Kategorie News

Langer Lauf am 09.08.08 klappt nicht!

Hallo zusammen,

wollte eigentlich am 09.08.08 08:30 Uhr die 34 KM nach Herrenalb machen. Wim Pronk zieht aber um, so dass ich ihm etwas helfen werde. Ich werde aber alternativ am 08.08.08 um 16:30 Uhr (wenn ich aus OG rechtzeitig rauskomme) die 34 KM angehen. Also wer Lust hat, einfach da sein. Ohne Verpflichtung!

Grüße

Jürgen

Bellheim 2008

Hallo zusammen,

die Bilder von Bellheim findet ihr hier  bzw. auch noch hier.

Grüße

Jürgen

Berlin-Marathon-News

Hallo Laufkollegen,
zur Info: Unsere Startnummern wurden veröffentlicht:

Bilder vom Volkslauf Spessart 2008

Hallo LT-Spessart,

Bilder vom diesjährigen Volslauf findet ihr hier.

Grüße

Jürgen 

80 km Nachtlauf

Liebe Lauffreunde,
oder wie mancher Fußballer auch sagt, liebe “Laufmenschen”,

der 80er-Lauf rückt näher und wir haben offiziell immer noch keine hochmotivierte Mannschaft (4 Läufer), die als Staffel die Strecke bewältigen möchte, ganz zu Schweigen von Zuschauern oder Begleitern bei Dunkelheit. Ich muss auch ehrlich zugeben, meine Lust auf die Staffel (nicht zuletzt wegen den hohen Temperaturen) tendiert so langsam gegen Null.

Wenn mich bis Freitagabend keine 3 Mitläufer absolut vom Lauf begeistern und motivieren können, dann würde ich sagen: Lasst uns die Staffel dieses Jahr mal “ausnahmsweise” ausfallen. Vorerst gehe ich mal davon aus, dass wir keine Mannschaft stellen.

Anderer Vorschlag: Lasst uns lieber am Sonntagmorgen eine Stunde früher loslaufen, um 9:00 Uhr !!!

Mit laufsportlichen Grüßen,
Ralf

http://www.karlsruherlaufwochenende.de/site/ger/nachtlauf-derlauf.html

5. Ettlinger Altstadtlauf

Recht erfolgreich war der LT Spessart beim 5. Ettlinger Altstadtlauf vertreten. Neben unseren beiden Gastläufern Hans-Jörg Schiller und Holger Schierholz waren unter “fremden” Farben noch Reiner Weber mit 43:04, Frank Frosch mit 45:57 und Gerhard Kratz (extra angereist aus dem hohen Norden) in 46:47 sehr erfolgreich.

Bilder von diesem Event findet ihr hier.

LONDON MARATHON 2008

 Jeder Marathoni kennt die Frage. „42 km – warum?“ lautet sie und ist ein sicheres Indiz dafür, dass ihr Urheber noch nie einen Marathon gelaufen ist. Ich selbst wurde 2004 mit dem Marathon-Virus infiziert und habe für mich beschlossen, die „Big-Five“ (New-York, Berlin, London, Boston und  Chicago ) des Marathons einmal in meinem Leben zu laufen.
New-York  und Berlin habe ich neben einigen „kleineren Marathons“ schon absolviert und nun war es Zeit den Sprung rüber zur Insel zu machen und London unter die Füße zu nehmen; denn London ist berühmt dafür, dass man inmitten von 36.000 Weltklasse-Langstrecklern, Joggern, Hausfrauen und vielen Lauf-Verrückten weilt.

Da die MARKANT eine sehr sportliche Firma ist und auch einige Läufertalente beherbergt hatte ich sehr schnell zwei Mitstreiter gefunden, welche sich von mir überzeugen liesen und ebenfalls Feuer und Flamme für den London Marathon 2008 waren. Rainer Gisin und Frank Groß, beides Marathon Läufer, welche die 42,195 km unter drei Stunden laufen können! Ich dagegen kann lediglich nur eine Bestzeit von 03:44 Stunden aufweisen, mit der ich aber, trotz alledem, sehr zufrieden bin.

Jeder von uns trainierte nach seinem eigenen Trainingsplan und die Vorbereitung für so einen Marathon beträgt normalerweise ca. 12 Wochen. 12 Wochen, welche speziell im Winter nicht immer einfach sind, da Dunkelheit, Kälte, Erkältungen, Motivations- und Zeitmangel ein Übriges tun und an deinem Selbstvertrauen nagen.

Aber es ist wie immer, die Tage der Vorbereitung vergingen wie im Flug und „urplötzlich“ trafen wir uns am Samstag, den 12.04.2008 um 04:00 Uhr in Karlsruhe zur gemeinsamen Fahrt nach Stuttgart zum Flughafen, um dort den Flieger um 07:00 Uhr nach London-Heathrow zu erwischen.

Kaum in Stuttgart angekommen, erwartete uns die erste Überraschung: Dort stand in großen Lettern „FLUG BRITISH AIRWAYS 917 nach LONDON CANCELED“!  Rückfragen bei Britisch Airways haben ergeben, dass diese Maschine wegen schlechten Wetters nicht aus London starten konnte. Und schon wurde es hektisch… wir wurden gleich auf Frankfurt umgebucht und mussten dann innerhalb von 15 Minuten eine Maschine von Stuttgart nach Frankfurt nehmen, um dann von Frankfurt aus unser Ziel London zu erreichen, was dann aber auch super geklappt hatte.

In London angekommen, war die Devise des Tages: Hotel beziehen, Start-Unterlagen von der Marathon-Messe holen und Abends nochmals zum Italiener gehen, um „Kohlenhydrate“ in Form von Nudeln zu sich zu nehmen, um dann um 22:00 Uhr den großen „Zapfenstreich“ (Licht aus) zu erleben.

Und dann war es soweit: RACE-DAY!

Wecken war gegen 05:00 Uhr angesagt, Frühstück um 06:00 Uhr und um 07:00 Uhr ging es per Bus zum Start nach Blackheath. Das Wetter war zu diesem Zeitpunkt ideal und verlangte nach Bestzeit: Leicht bewölkt und ca. 13°C….. Optimales Marathon-Wetter.

Aber der Vorhersage nach sollten noch einige Wetterkapriolen folgen, nach dem Motto: „Weather? - Very British!“.

Der Start der Weltklasse Frauen war um 09:00 Uhr und um 09:45 Uhr folgten die Weltklasse Männer mit dem Rest der Welt. 36.000 Läuferbeinpaare setzen sich in Bewegung und begaben sich auf eine der schnellsten und schönsten Strecken der Welt, welche an Sehenswürdigkeiten kaum zu überbieten ist: Greenwich, Cutty Sark, Tower Bridge, Canary Wharf, Big Ben, Westminster Abbey und schließlich das Finish bei The Mall am Buckingham Palace. Nicht verwunderlich ist daher, dass sich alljährlich etwa 90.000 Läufer für knapp die Hälfte verfügbarer Startplätze bewerben.

Der diesjährige Lauf hatte es in sich und wir starteten, wie schon beschrieben,  bei optimalen Wetterbedingungen. Frank Groß hatte sich vorgenommen, den Marathon in 02:45 Stunden zu laufen, was schon an Profisport grenzt. Rainer Gisin und ich wollten den Marathon eher „genießen“ und nicht unbedingt Bestzeit laufen, sondern mit einem „Lächeln“ durchkommen. Wobei das „Lächeln“, zumindest bei mir, ab km 35 meistens immer „einfriert“.

Rainer hoffte auf  03:05 Stunden und ich auf 03:50 Stunden und so gingen wir alle hoch motiviert ins Rennen.

Pünktlich um 09:45 Uhr war der Startschuß und die Masse setzte sich in Bewegung und bot ein unvergessliches Schauspiel.

Ich lief bei km 6 auf sechs Massai-Krieger aus Kenia auf, welche mit Tracht, Schild, Speeren und Sandalen aus Autoreifen unterwegs waren und im Vorfeld schon durch Funk- und Presse gingen und eine der vielen Attraktionen dieses London-Marathons waren. Ich benötigte mehr als 4 Minuten, um die Krieger zu überholen und mir schwante jetzt schon Übles bzgl. meiner anvisierten Zeit.

Die Kilometer schwanden dahin und die Stimmung war irre. Hunderttausende von Zuschauer, alle paar Meter eine Musikgruppe, welche Dir den Rock- oder Dudelsack-Sound um die Ohren fegten und jede Menge kostümierte Läufer, welche eher auf den Carneval, als zu einem Marathonrennen gehörten.

Als ein unvergessliches Erlebnis ist das Überqueren der Tower Bridge bei KM 21 in mein Gedächtnis eingebrannt. Unter dem tosenden Applaus von Zehntausenden von Zuschauern „flogen“ wir über die Themse und begaben uns zur Isle of Dogs, welche uns die Möglichkeit gab, die Weltklasse-Läufer auf der Rundschleife, uns schon wieder entgegenlaufend, einmal live zu sehen.

Und dann geschah das, was wir alle befürchtet hatten, …der Wetterbericht hatte diesmal recht gehabt…..

Nach ca. 1,45 Stunden kam die angekündigte Kaltfront mit Regen, Sturm und Kälte auf uns zu und hatte uns eingeholt. Es fing an zu stürmen und der Regen peitsche Dir unbarmherzig ins Gesicht. ………Adieu Bestzeit….. ca. 30 Minuten prasselte der Britische Regen unbarmherzig auf uns nieder und aus den schönen 13°C wurden gefühlte 4°C, was das Laufen nicht einfacher machte. Aber wir bissen uns irgendwie durch und spulten Kilometer für Kilometer runter, getragen von einem positiv „verrücktem“ Publikum, welchem das Wetter anscheinend überhaupt nichts ausmachte.

Aber dann hatte sich wieder einmal die alte Marathon Weisheit bewahrheitet, dass ein Marathon erst ab km 35 nach - The Wall/Der Wand - „anfängt“.

Frank Groß, noch bei Halbmarathon (km 21,1) mit 01:21 auf  Bestzeit, Rainer Gisin mit 01:34 und ich mit 01:52, ebenfalls noch im Plan haben dann allesamt  eingebüsst.

Frank Groß und Rainer Gisin mussten dem schlechten und kaltem Wetter in Form von „Krämpfen“ Tribut zollen und ich, zwar von Krämpfen verschont, konnte ebenfalls nichts mehr zulegen und sehnte mir nur noch das Ende herbei.

Die Zeiger von Big Ben standen auf 13:35 Uhr, als ich rechts in den Birdcage Walk einbog. Bei genauem Hinsehen konnte ich von hier aus bereits den Zielbereich quer durch den St. James Park sehen. Eine letzte Kurve beim Buckingham Palace – und ich bog auf die Zielgerade ein. Mit The Mall hat der London Marathon wohl eines der exklusivsten Finish überhaupt. Die Zuschauer standen dicht gedrängt an der Straße und gaben alles. Stehen bleiben aus Gründen der Erschöpfung war einfach nicht möglich. Jeder der dies versuchte, wurde mit einem tausendfachen „Keep-on-going“ nochmals motiviert.

Jetzt waren es für mich, nach 26 Meilen nur noch 385 Yards (ca. 350 Meter) und dann hatte die Tortur ein Ende. Mit einen „keep-your-smile“ und mit einem Gänsehaut-Feeling, bin ich dann über die Zielline gelaufen.

Im Ziel angekommen begrüßte mich Frank Groß, der für den letzen Kilometer mit Krämpfen laufend, 18 Minuten benötigte (normal wäre max. 4 Minuten gewesen!), was dann letztendlich eine Gesamtzeit von 03:02 Stunden ausmachte. Rainer Gisin, ebenfalls Krampfgeschädigt,  nebenbei erwähnt: Altersklasse M 60!!!!!, erreichte das Ziel dann in 03:27 Stunden und ich durfte mich mit 03:54 Stunden zufrieden geben.

Als verdienter Lohn für diesen Lauf sind wir dann abends in der Nähe unseres Hotels in ein Steakhouse Essen gegangen und haben es uns richtig gut gehen lassen.

Den darauffolgenden Montag haben wir dann leicht „muskelkaterbedingt“ in den Hopp-On - Hopp-Off Bussen verbracht, um die Sehenswürdigkeiten von London „fahrenderweise“ zu erkunden, ehe es dann am Abend wieder mit dem Flieger in Richtung Heimat ging.

Was bleibt ist die Frage: „42 km – warum?“ ……….Meine Antwort: Weil es nichts Schöneres gibt, als sich selbst zu beweisen, dass man es schaffen kann.

Es verbleibt mit sportlichem Gruße

Jürgen Vögele

 P.S. Marathon: My heart will thank me – my feed won’t.  

Bilder sind hier

Ein Gruss aus London

Hallo LT-Spessart,

Montag morgen und ich geniesse noch ein bisschen London mit sehr mueden Beine vom Marathon. London Marathon = einfach irre. Stimmung weltklasse, Wetter = extrem. Start bei 12 Grad und leicht bewoelkt. Nach 1,5 Stunden Sturm, Regen, Kaelte….

Mehr wieder zu Hause.

Werde sehr wahrscheinlich am Mittwoch zum Laufen kommen. Bis dahin ein Gruss an alle.

Juergen

Langer Atem…

…ein guter Grund, den Schweinehund zu überwinden und - gleich heute - eine Runde joggen zu gehen: Ausdauersport bremst das Altern.

Etwas Ausdauertraining in den mittleren Lebensjahren und darüber hinaus könnte das Wohlbefinden im Alter deutlich steigern. In einem Übersichtsartikel im British Journal of Sports Medicine (online) beschreibt der kanadische Arzt Roy Shephard die Vorzüge des aeroben Trainings.

Das Sauerstoffaufnahmevermögen des Blutes nimmt ab einem Alter von 20 Jahren kontinuierlich ab.

Um fünf Milliliter Sauerstoff pro Kilogramm Körpergewicht in der Minute sinke es durchschnittlich mit jedem weiteren Lebensjahrzehnt, beziffert Shephard den Konditionsverlust.

Fällt das Aufnahmevermögen auf Werte von unter 15 Milliliter Sauerstoff pro Kilogramm und Minute, sei ein Mensch kaum noch in der Lage, sich selbst zu versorgen. Ein rechtzeitig begonnenes Ausdauertraining könne diesen Verfall verzögern, sagt der emeritierte Professor der University of Toronto.

Ein Mensch könne länger unabhängig von anderen leben. Nach seinen Berechnungen lasse sich so das biologische Alter um bis zu zwölf Jahre bremsen.

Inliner Marathon Berlin am 27.9.08 - Start 16:00 Uhr

Wir freuen uns schon unsere aktiven Marathonläufer in Berlin am 28. September zu begleiten.
Bei der Sichtung der Internetseite zum Berlin-Marathon bin ich dann auf den Inliner-Marathon am 26.9. gestossen.
Da Knieprobleme und letztendlich die Kondition für einen Marathonlauf in weite Ferne gerückt sind, habe ich mich spontan zum Inliner-Marathon angemeldet. Na den werde ich doch wohl schaffen :)
Wer schließt sich an mit mir durch Berlin zu rollern ???
Gruß Bernd Frank